PROJEKT 2X

Was ist PROJEKT 2X?

PROJEKT 2X ist ein Begriff für die Dokumentation meiner Reise zur finanziellen Unabhängigkeit.

Dabei können mich die Leser des Blogs und die Zuhörer des Podcasts auf diesem Weg begleiten, von meinen Fehlern, Erfolgen und meinen Entwicklungen lernen.

PROJEKT 2X soll außerdem auch der Versuch sein, eine Community rund um das Thema „Finanzielle Unabhängigkeit“ aufzubauen, in der sich Leute gegenseitig unterstützen und helfen, dieses Ziel zu erreichen.


Warum gibt es PROJEKT 2X?

Weil es meiner Auffassung nach zwei Problemfelder beim Thema „Finanzielle Unabhängigkeit“ gibt:

  1. Irreführende Abgrenzungen und Definitionen der Themenbereiche „finanzielle Unabhängigkeit“ und „passives Einkommen“

Auf vielen Blogs ist der Begriff passives Einkommen ein Synonym für finanzielle Freiheit. Oberflächlich gesehen ist das korrekt. Passive Einnahmen sind der Schlüssel für finanzielle Unabhängigkeit. Aber wie passive Einnahmen definiert werden und ab wann man finanzielle Freiheit erreicht hat, wird bei mir in einem anderen Kontext definiert.

Wie ich passives Einkommen für mich definiere: Für mich sind passive Einnahmen nur die Geldeingänge, die durch Kapitalerträge entstanden sind. Dazu zählt für mich: Der Cashflow aus Immobilien, Zinserträge durch P2P-Kredite und Tagesgeld, Dividendenausschüttungen von Aktien.

Andere sehen passive Einnahmen beispielsweise bereits durch den Verkauf von digitalen Info-Produkten. Einnahmen dieser Art sind automatisierbar und manchmal auch skalierbar, weswegen diese Einkünfte auch als passive gesehen werden. Mein Problem liegt in der Nachhaltigkeit. Bei einem kann der Produktlebenszyklus länger, beim anderen kürzer sein.

Deswegen sind meine passiven Einnahmen nur auf die Beträge beschränkt, die durch den Einsatz von Kapital generiert werden.

Wie ich finanzielle Unabhängigkeit für mich definiere: Finanziell unabhängig zu sein bedeutet für mich, nachhaltig ein höheres passives Einkommen, generiert aus Kapitalerträgen, im Vergleich zu meinen gesamten Ausgaben und Kosten zu haben.

Andere sehen die finanzielle Unabhängigkeit dadurch erreicht, indem Sie ein Vermögen angespart haben, von dem sie bis an ihr Lebensende zehren und dieses verbrauchen können. Ebenfalls ein legitimer Weg, allerdings kann es bei der Endsparphase zu mehreren Herausforderungen kommen.

Um dieses Risiko zu minimieren, wähle ich den längeren und schwierigeren Weg, bei dem ich am Ende nicht die Substanz anfassen muss, aus dem ich meine passiven Einnahmen beziehe.

  1. Vernachlässigung des Faktors Ausgaben

Das zweite Problemfeld ist ziemlich selbsterklärend. Es ist egal, wie hoch meine passiven Einnahmen sind, solange die anfallenden Kosten und Ausgaben diesen Betrag übersteigen.

Meine Fremdfinanzierung für P2P-Kredite ermöglicht mir erhöhte Zinseinnahmen, allerdings müssen dabei auch die Kreditkosten beachtet werden.

Diese Art „Selbstbetrug“ sieht man viel zu häufig bei anderen Online-Marketern, Bloggern und YouTubern nur zu gut. Häufig wird dort mit immer höheren und steigenden Umsatzzahlen geprahlt, während der eigentliche Gewinn (nach Abzug der Ausgaben für Werbung und Marketing) verschwiegen wird.

Mit der Relation von (passiven) Einnahmen zu den Gesamtausgaben, lässt sich deutlich authentischer Ein Wert für die finanzielle Unabhängigkeit bestimmen. Daher liegt der Fokus bei PROJEKT 2X nicht auf absoluten Zahlen, sondern dem Faktor X.


Wie funktioniert PROJEKT 2X

Jeweils zum Monatsende gibt es eine Gegenüberstellung der passiven Einnahmen und der Gesamt-Ausgaben.

X steht dabei für den Faktor, der die Einnahmen und Ausgaben ins Verhältnis setzt.

Als Beispiel: Betragen meine passiven Einnahmen 1.000 Euro und meine Gesamtausgaben ebenfalls 1.000 Euro, ergibt sich ein Faktor (X) von 1. Verdoppeln sich die passiven Einnahmen auf 2.000 Euro, bei gleichbleibenden Ausgaben, beträgt der Faktor X=2

Technisch gesehen wäre man also bei einem Faktor von X=1 finanziell unabhängig, da die passiven Einnahmen genau so hoch sind wie die Ausgaben.

Für mich persönlich strebe ich einen Faktor X = 2 an, damit meine passiven Einnahmen doppelt so hoch sind, wie meine Ausgaben. Daher auch die Namensgebung PROJEKT 2X.

Es gibt allerdings noch weitere Faktoren, die im Vorfeld definiert werden müssen:

  1. Einnahmen: Als passive Einnahmen werden nur Einkünfte gewertet, die aus Kapitalerträgen erwirtschaftet worden sind
  2. Ausgaben: Die Unterteilung der Gesamtausgaben erfolgt in Investitionskosten (Tilgung von Krediten), Fixkosten (alle Kosten, die absehbar über die nächsten 12 Monate gezahlt werden müssen) und die variablen Kosten
  3. Nachhaltigkeit: Es wird gute und schlechte Monate geben. Daher definiere ich meinen Status finanziell unabhängig zu sein, erst ab einem durchschnittlichen von Faktor von 2X über einen Zeitraum der letzten 12 Monate
  4. Steuern: Auf Kapitalerträge werden Steuern berechnet. Diese werden bei mir nicht berücksichtigt