PROJEKT 2X: Mein Weg zur finanziellen Unabhängigkeit – September 2018

DennyVeröffentlicht von

Im Juli 2018 habe ich einen Artikel geschrieben, der sich mit Zahlen und einer konkreten Auflistung meiner passiven Einnahmequellen in Q2/2018 beschäftigt hat. Es war das erste Mal, dass ich konkrete Zahlen zu meinen passiven Einnahmen veröffentlicht habe.

Für mich persönlich ist es immer spannend, sich mit konkreten Zahlen zu befassen, da diese meiner Meinung nach greifbarer für den Leser sind, einen Prozess sichtbar machen und die Vermittlung der Inhalte authentischer wird.

So gut mein Ansatz war, genauso wichtig ist die Weiterentwicklung des Konzepts. Deshalb entstand bei mir die Idee zu „PROJEKT 2X“. Der Hintergrund ist sehr einfach erklärt. Bei meiner Betrachtung der passiven Einnahmen, habe ich mit Ausnahme der Zinskosten für meinen P2P-Kredit, keine weiteren Ausgaben des täglichen Lebens aufgeführt.

Weil bei mir aber das Thema Finanzielle Unabhängigkeit im Vordergrund steht, ist es zwingend notwendig auch die nötige Transparenz bei den Ausgaben herzustellen.

Man muss diesen Weg nicht gehen. Aber wenn ich sehe, wie viele Blogger, Online-Marketer und YouTuber sich damit schmücken, dass sie ständig wachsende Umsatzzahlen haben, ohne dabei auf die genauen Gewinnzahlen einzugehen (nach Abzug der Ausgaben für Werbung und Marketing), verfälscht das massiv die Realität.

Mehr zum Thema PROJEKT 2X kannst Du dir in meinem Podcast anhören. Die Idee soll noch weiter reifen, weswegen ich für jeden Input dankbar bin. Am Ende des Tages soll damit nicht nur mein Weg dokumentiert werden, sondern ich möchte rund um das Thema „Finanzielle Unabhängigkeit“ versuchen eine Community aufzubauen, in der sich Leute gegenseitig unterstützen und helfen, dieses Ziel zu erreichen.

 



Stabile Immobilien-Einnahmen

Der Cashflow meiner Immobilie liegt immer noch zwischen 400 Euro und 500 Euro. Der Grund für die Schwankungen ist eine gesonderte Vereinbarung, die ich mit meinem Mieter bezüglich Modernisierungsaufwendungen im Bad getroffen habe.

Ich habe mich bereit erklärt die anfallenden Kosten zu 100% zu tragen, sofern eine gewisse Mindestmietdauer bis Juli 2019 garantiert werden kann.

Mehr zu diesem Thema habe ich in einem separaten Artikel auf dem Blog veröffentlicht.

Artikel: Meine Philosophie im Umgang mit Mietern


Die Hebelung meines P2P-Kredite zeigt Wirkung

P2P-Kredite werden ein immer wichtiger werdender Bestandteil meiner passiven Einnahmen. Was im letzten Quartal schön zu beobachten war, ist die Kraft des Hebels (Leverage-Effekt), der jetzt durch meine Fremdfinanzierung einsetzt.

Artikel: Warum ich 10.000 € Fremdkapital in P2P-Kredite investiert habe

Auf Bondora hat es knapp zwei Monate gedauert bis die gesamten 5.000 Euro, entsprechend meiner Einstellungen in Portfolio-Pro, investiert waren. Viele hätten da bestimmt schon Ausschläge bekommen, warum der Prozess so lange dauert.

Aber ich habe das relativ entspannt verfolgt. Dafür ist das Geld jetzt nach meinen Kriterien investiert und die Rendite (folgt unten) gibt mir recht.

Bei Mintos konnte das Geld innerhalb kurzer Zeit über den Auto-Invest investiert werden. Dabei habe ich das Geld jeweils in zwei Tranchen je 1.700 Euro und einer Tranche mit 1.600 Euro überwiesen, damit ich danach jeweils Zeit hatte, mein Portfolio neu zu diversifizieren.

Wer bei Mintos ebenfalls investiert ist, der sollte sich folgenden Beitrag von mir ansehen:

Artikel: Diversifikation bei Mintos – Wie man mit Hilfe von Excel schnell und einfach seine Kredite diversifizieren kann.

In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass ich dazu auch ein YouTube-Video aufgenommen habe, welches zu meiner Überraschung, sehr positiv (Views + Feedback) aufgenommen wurde.

Ab 10 Abos überlege ich mir, ob ich das YouTube-Game nicht etwas ernster nehmen sollte und mehr Video-Content veröffentliche. Was meint Ihr?


Kommen wir nun zu den Zahlen:

Wie der Tabelle entnommen werden kann, hat sich in Q3/2018 die Macht der Hebel-Wirkung bezahlt gemacht. Die Einnahmen stiegen im Hoch bis zu 333,55 Euro im September.

Zum 30.09.2018 belief sich meine XIRR-Rendite auf Mintos bei 12,40% und 19,36% bei Bondora.

Wer noch nicht in P2P-Kredite investiert ist, der kann sich über folgende Empfehlungslinks (*Affiliate) einen kleinen Start-Bonus sichern:

Empfehlungslink Bondora: Anmeldung (Über meinen Link bekommst du 5 Euro Startguthaben für Dein erstes Investment geschenkt)

Empfehlungslink Mintos: Anmeldung (Über meinen Link überweist dir Mintos nach 90 Tagen 1% deines durchschnittlichen täglichen Portfoliowertes)


Tagesgeld mit Bondora Go & Grow

Im Bereich Tagesgeld sind die Einnahmen durch das neu eingeführte  Go&Grow von Bondora gemeint – der selbstvermarkteten Tagesgeldalternative für 6,75% p.a.

Aus meiner Sicht ein genialer Schachzug von Bondora. Somit können Investoren eine „garantierte“ Rendite mitnehmen und haben gleichzeitig eine hohe Liquidität, weil das Geld jederzeit für eine Gebühr von einem Euro abgezogen werden kann.

Die Plattform Bondora, welche in den letzten zehn Jahren immer eine Mindestrendite von 9% p.a. für seine Anleger herausholen konnte, kann somit am Zins-Spread verdienen und das Cash-Polster weiter aufbauen.

Aktuell schreibe ich auch ein Buch über das Investieren in P2P-Kredite. Dabei habe ich auch die Plattform Bondora nochmal sehr detailliert untersucht. Die Plattform überzeugt mich wie keine andere am Markt. Als Konsequenz habe ich 5.000 Euro aus meinem Go&Grow Portfolio abgezogen und in Portfolio-Pro investiert.

Bei einer unterstellten Rendite von 18% p.a., sind das im Vergleich zu Go&Grow knapp 47 € mehr passive Einnahmen pro Monat.


Ausgaben und Faktor für September 2018

Zu den Ausgaben lässt sich zunächst folgendes sagen: Ich habe meine Ausgaben in den letzten fünf Jahren in einer Art „Haushaltsbuch“ in Word aufgeschrieben. Dabei ist mein System und die Klassifizierung immer detaillierter geworden.

Gerne hätte ich in dieser Auswertung schon das komplette Q3/2018 betrachtet. Allerdings musste ich ein paar Ausgaben anpassen, die ich etwas vernachlässigt und (für mich) zu ungenau erfasst hatte (Versicherungen, Unterscheidung, ab wann Kosten fix und variabel sind, etc.).

So konnte ich meine Ausgaben erst im September 2018 richtig tracken.

Was für den Monat September auffällt: Meine variablen Kosten sind deutlich geringer als in den Vormonaten gewesen. Es sind keine Kosten für Reisen, Besuche in Bars/Restaurants, meine Immobilie oder sonstiges angefallen. Insofern ein spartanischer Monat, bei dem ich es tatsächlich geschafft habe, mehr passive Einnahmen als Gesamt-Ausgaben zu erzielen – Faktor 1,12.

Ich gehe davon aus, dass der Faktor sich in den nächsten Monaten wieder deutlich unter den Wert 1 fallen wird. Dennoch ein schönes Gefühl, dass man bereits auf dem richtigen Weg ist.

Ich bin gespannt, wie sich alles entwickeln wird. Das nächste Update dann im neuen Jahr, mit einem Rückblick auf Q4/2018.

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