Passives Einkommen – Q2/2018

DennyVeröffentlicht von

Der nachfolgende Beitrag stellt einen Einschnitt in der Historie des SALES PITCH Blogs dar. Nicht nur, dass ich das Themenspektrum um ein weiteres Gebiet erweitere, ich werde im Rahmen dessen auch erstmalig etwas ausführlicher über persönliche Bilanzen und dazugehörige Zahlen sprechen.

Dass das eine, meiner Auffassung nach, unmittelbar mit dem anderen zusammenhängt, darauf werde ich später nochmal vertiefend eingehen.

Doch zunächst:

Welches neue Thema zukünftig stärker behandelt werden wird und warum

Der neue Themenkomplex auf dem Blog befasst sich mit finanzieller Unabhängigkeit durch die Generierung passiver Einkommensströme. Also einem Einkommen, welches systematisch, automatisiert und ohne den aktiven Tausch von Zeit gegen Geld erwirtschaftet wird.

Darunter fallen für mich aktuell der Cashflow aus Immobilien, als auch Zinserträge aus P2P-Krediten und Tagesgeld. Auch Dividenden aus Wertpapieren gehören dazu, wobei ich mich hier gerade etwas stärker mit meiner Investmentstrategie befasse.

Der Grund für die Erweiterung meiner Blog-Inhalte ist relativ simpel: Es ist ein Spiegelbild meiner persönlichen Interessen. Der SALES PITCH Blog ist und war schon immer eine Reflexion meiner Interessen und Leidenschaften. Was 2015 angefangen hat mit Verkaufs- und Vertriebsthemen, entwickelte sich ab Sommer 2016 stärker in den Bereich Immobilien und ab diesem Jahr auch in P2P-Kredite.

Es ist also nur eine logische Konsequenz aus den Entwicklungen der letzten Jahre. Ich habe diesen Blog immer als ein öffentliches Tagebuch meiner persönlichen Entwicklung gesehen und nicht als Nischenseite für erfolgreiches Verkaufen an Geschäftskunden.

Deshalb sehe ich nicht die Notwendigkeit, für jedes neue Themengebiet einen eigenen Blog zu veröffentlichen. Dem Ranking von SALES PITCH würde es vielleicht nicht schaden, doch dafür wäre auch zu selten neuer Verkaufs-Content auf den Blog gekommen.


Was passiert mit den Inhalten zu Vertrieb und Verkauf?

Die Inhalte bleiben logischerweise auf dem Blog und es kommen gegebenenfalls auch neue Artikel und Podcasts hinzu. Aber, und das ist eine Entwicklung, die es jetzt schon länger auf dem Blog gab, es wird kein reiner Blog mehr zu Vertriebs- und Verkaufsthemen.

Wer sich also nur darauf ergötzt hat, dem sei es jetzt freigestellt rechts die Ausfahrt zu nehmen.


Was in Zukunft erwartet werden kann

Ein wichtiges Element, für die Betrachtung meiner Fortschritte beim passiven Einkommen, wird der quartalsweise erscheinende Überblick meiner Einnahmen sein.

Warum nicht monatlich? Weil ich glaube, dass die Frequenz für neue, qualitative Beiträge, die auch eine Entwicklung aufzeigen, zu hoch ist. Ich möchte keinen Content um seiner selbst willen produzieren, denn dafür entwickeln sich gewisse Dinge nicht schnell genug. Ein Bericht zum jeweiligen Ende des Quartals halte ich, bezogen auf meinen Fall, für ausreichend.

Warum mit monetären Zahlen? Transparenz und Glaubwürdigkeit. Im Online-Bereich sehe ich leider viel zu häufig zwei Extreme, mit denen ich beides nichts anfangen kann. Die einen verkaufen sich als Gurus in ihrem jeweiligen Gebiet, bieten dann aber nur prozentuale Werte des Gesamtinvestments an. „Ich bin zu 20% in Aktien investiert und hatte letztes Jahr eine Performance von 30%“. Schön. Und nun? Für mich lässt das als Leser relativ wenig Rückschlüsse zu, wie ernst jemand wirklich in verschiedene Asset-Klassen investiert.

Das andere Extrem wedelt mit so viel Geld und Einhundert-Euro Scheinen in den Werbe-Videos für deren neue Produkte herum, dass es komplett die Glaubwürdigkeit verliert und nur mit der Gier des Menschen spielt. Das hat für mich ebenfalls wenig Substanz.

Klar ist: Den Weg so zu wählen wie ich es tue, steht jedem frei. Ich halte es auch nicht für verwerflich, sich nur theoretisch mit der Materie zu befassen und darüber zu schreiben, wie passives Einkommen definiert wird.

Die Auflistung meiner passiven Einnahmen soll kein „Schwanzvergleich“ sein („Mein Haus, mein Auto, meine Frau“), sondern Einblicke über meine Investments geben, mit welchen ich mir finanzielle Unabhängigkeit erarbeiten will.

Lange genug der Vorrede, kommen wir zu meinem ersten Artikel mit den Fortschritten meines passiven Einkommens in Q2/2018.

Viel Spaß!


Hausfassade gestrichen und stabile Immobilien-Einnahmen

Fangen wir in der Liste von vorne an. Meine Immobilie erwirtschaftet mir immer noch einen konstanten Cashflow von 400 € / Monat. In Q3 wird der Cashflow erstmals einen Anstieg auf 500 € / Monat vornehmen.

Wer sich die Tabelle genauer ansieht, erkennt hier und da ein paar Sprünge bei den Einnahmen. Das hängt nicht mit meinen Kreditraten, sondern mit meinen Mieteinnahmen zusammen. Hintergrund: Wie aus anderen Immobilien-Artikeln herauszulesen war, vermiete ich die Immobilie an einen guten Freund, der die Räumlichkeiten für sein Start-Up nutzt.

Artikel: 1 Jahr Immobilieneigentümer: Mein Fazit

Die Mindestmietdauer lief bis Ende Juni 2018, bei einer dreimonatigen Kündigungsfrist. Bis dahin hatten wir uns auf einen Mietpreis verständigt, der für uns beide an der Schmerzgrenze lag – bei ihm nach oben, bei mir nach unten.

Mein Ziel: Langfristigkeit. Deshalb gibt es jetzt, mit ein paar Ausnahmen, meine Vorstellung der gezahlten Kaltmiete. Das Prinzip „Geben und Nehmen“ passt hier sehr gut. Zu den einzelnen Dips mit 400 € (Oktober 2017), die es auch in 2018 drei Mal geben wird, komme ich demnächst in einem Blog-Beitrag.


Ansonsten kann ich berichten, dass ich im Mai angefangen, bis jetzt Anfang Juli, die Hausfassade komplett gestrichen habe. Ich hatte ja letztes Jahr bereits das Vergnügen den Holzzaun des Grundstücks zu streichen und konnte mich schon grob auf den Aufwand einstellen.

Doch wie so häufig artet so ein Projekt schnell aus, wenn man es richtig machen will. Schleifen, Grundierung und Farbe. Das Teufels-Dreieck des Streichens. Aber: Es hat sich gelohnt! Wie seht Ihr das?


Steigende Einnahmen durch P2P-Kredite

Das größte Wachstum bei meinen passiven Einnahmequellen in Q2/2018 ist meinen P2P-Krediten zu verdanken. Geschuldet ist es zum Großteil meiner Fremdfinanzierung, welche ich zu 100% in die P2P-Plattformen Bondora und Mintos investiert habe.

Artikel: Warum ich 10.000 € Fremdkapital in P2P-Kredite investiert habe


Zum 30.06.2018 belief sich meine Xirr-Rendite für Mintos auf 10,67% und 15,72% bei Bondora.

Wer noch nicht in P2P-Plattformen investiert hat, der kann sich über folgende Empfehlungslinks einen kleinen Start-Bonus sichern:

Empfehlungslink Bondora: Anmeldung (Über meinen Link bekommst du 5 Euro Startguthaben für Dein erstes Investment geschenkt)

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Wer die Tabelle sieht, der erkennt rückläufige Einnahmen bei den P2P-Plattformen Twio, Swaper und viainvest. Das hängt damit zusammen, dass ich mein Geld komplett aus diesen Plattformen abgezogen habe. Warum, das werde ich in einem der nächsten Blog-Beiträge erläutern.


Tagesgeld mit Bondora Go & Grow

Ein weiterer Artikel der auf meinem Schreibtisch liegt, befasst sich mit der neuen Plattform Go&Grow von Bondora – der selbstvermarkteten Tagesgeldalternative für 6,75% p.a.

Für mich hat sich Bondora hier sehr clever mit einem neuen Produkt positioniert und in eine vielversprechende Nische investiert. Da mein Vertrauen in die Plattform ungebrochen ist, habe ich meinen Bargeld-Bestand von 20.000 € im Verlaufe des Junis auf der Plattform geparkt.

Die Folge: 43,90 € passive Einnahmen alleine im Juni. Geplant ist, dass ich dieses Geld in absehbarer Zeit in Dividenden-Aktien investieren werde. Aber mit dem Thema muss ich erst noch vertrauter werden, bevor investiert wird.


Aktuelle Entwicklung und Ausblick

Sieht man sich die Bilanz im Juni an, so erkennt man bereits ein Wachstum von +20% im Vergleich zum Jahresbeginn.

Dadurch, dass jetzt auch der Cashflow aus Immobilien ansteigen wird und sich der P2P-Kredit auf Mintos und Bondora weiter entfaltet, ist mit einer deutlichen Steigerung der passiven Einnahmen zu rechnen. Meine Prognose geht dahin, dass es bis Ende Q3/2018 sogar einen Anstieg auf knapp 800 € geben kann. Das wäre auf das Jahr gerechnet eine Steigerung von 42%.

Denkbar, dass es bis Ende des Jahres auch die Spalte Dividende geben wird, da ich mich aktuell auch sehr stark mit Aktien und Indexfonds beschäftige. Aber das ist soweit Zukunftsmusik.

Bis hierhin freue ich mich über die Entwicklung meiner passiven Einnahmen und hoffe, dass sich die positive Entwicklung fortsetzen wird.

Wenn Ihr Fragen und oder Anregungen habt, freue ich mich über eure Kommentare.

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